Record Details

Newcomb's problem

University of Konstanz, GERMANY, KOPS

View Archive Info
 
 
Field Value
 
Title Newcomb's problem
 
Creator Ledwig, Marion
 
Subject Entscheidungstheorie
Spieltheorie
Kausalität
Wahrscheinlichkeit
Rationalität
Newcombs Problem
Newcomb's problem
decision theory
rationality
causality
probability
Philosophy
 
Description Wie Skyrms (1990), der das Gleichgewichtskonzept aus der Spieltheorie auf die rationale Entscheidungstheorie überträgt, und der es benutzt, um die Dynamik rationaler Überlegung zu modellieren, übertrage ich ein Konzept aus der Spieltheorie, nämlich das Konzept eines Spieles gegen die Natur, auf die rationale Entscheidungstheorie und benutze es, um eine Grundlage für die Skyrmssche (1980, 1982, 1984) kausale Entscheidungstheorie zu liefern. Außerdem benutze ich wie Brams (1983) das Konzept eines Spieles gegen die Natur, um eine bestimmte Lösung für Newcombs Problem als rational zu verteidigen, nämlich beide Boxen zu nehmen. Dieses Konzept, das man vom Konzept eines Spieles mit zwei oder mehr Entscheidenden unterscheiden muß, erklärt, warum es verschiedene Empfehlungen (s. Spohn im Druck) für ein einmal durchgeführtes Newcombsches Problem vs. für ein endlich wiederholtes Newcombsches Problem gibt. Darüberhinaus erklärt das Konzept eines Spieles gegen die Natur, warum die hohe Reliabilität des Vorhersagers und warum die Perspektive des Vorhersagers irrelevant für eine Lösung für Newcombs Problem sind. Weiterhin wenn der Entscheidende Newcombs Problem als ein Spiel gegen die Natur im Gegensatz zu einem Spiel mit zwei oder mehr Entscheidenden auffaßt, nimmt er eine bestimmte Perspektive ein, so daß dieser Zugang zur rationalen Entscheidungstheorie die Perspektive des Entscheidenden betont. Darüberhinaus während der Glaube des Entscheidenden in Newcombs Problem als einem Spiel gegen die Natur rational ist, ist der Glaube des Entscheidenden in Newcombs Problem als einem Spiel mit zwei Entscheidenden nicht auf eine unerlaubte Weise irrational.
Like Skyrms (1990), who transfers the equilibrium concept from game theory to rational decision theory and who uses it for modelling the dynamics of rational deliberation, I transfer a concept of game theory, namely the concept of a game against nature, to rational decision theory and wish to use it for providing a foundation for Skyrms' (1980, 1982, 1984) causal decision theory. Furthermore, like Brams (1983) I use the concept of a game against nature for defending a certain solution to Newcomb's problem as rational, namely taking both boxes. This concept which has to be distinguished from the concept of games with two or more decision makers explains why there are different recommendations (cf. Spohn in press) in a 1-shot Newcomb's problem vs. in a finitely iterated Newcomb's problem. Furthermore, the concept of a game against nature explains why the predictor's high reliability and why the predictor's perspective are irrelevant for providing a solution to Newcomb's problem. Moreover, if the decision maker conceives Newcomb's problem as a game against nature in contrast to a game with two or more decision makers, he takes a certain perspective, so that this approach of rational decision theory stresses the decision maker's perspective. Additionally, while the decision maker's belief in Newcomb's problem as a game against nature is rational, the decision maker's belief in Newcomb's problem as a game with two decision makers isn't non-permissible irrational.
 
Publisher Universität Konstanz
Fachbereich Philosophie. Fachbereich Philosophie
 
Date 2000
 
Type Thesis.Doctoral
 
Format application/pdf
 
Identifier urn:nbn:de:bsz:352-opus-5241
http://kops.ub.uni-konstanz.de/volltexte/2000/524/
 
Language eng
 
Rights http://kops.ub.uni-konstanz.de/doku/urheberrecht.php